[me]: 08/07/25

    Juli 25, 2008

    08/07/25

    "ein auto ist für mich ein gebrauchsgegenstand. es muss fahren." ob laut oder leise? ist mir egal.
    und ob die sitze hart oder weich sind? bemerke ich nicht. ich muss die möglichkeit haben musik
    hören zu können weil ich das manchmal brauche. die beleuchtung und die vielen kleinen details?
    auch egal. und ob ich ein grosses oder kleines auto fahre? ob schwarz oder weiss? oder gar
    die automarke? da leg ich auch keinen wert drauf. ich brauche auch keine klima [jedenfalls
    nicht im sommer] weil ich am liebsten mit weit geöffneten fenstern fahre. und kleine
    kratzer oder unordnung und krümel im auto? lassen mich auch völlig kalt. und heute sass
    ich in meinem auto. wie jeden tag nach der arbeit und ich fuhr [wie] immer denselben
    weg und dachte [wie immer] über alles mögliche nach. überhaupt nichts aufregendes
    oder nerviges sondern eher so traumgedanken. über fussgänger die da am strassenrand
    stehen oder über die da neben mir im auto [was hat die für einen friseur? muss ich auch
    mal ausprobieren]. ich sehe genervte menschen und gestylte menschen. teenager nach dem
    neuesten modetrend den ich auch gern ausprobieren würde aber zu alt bin und kranke
    menschen und möchte garnicht so genau wissen unter welchen schmerzen sie sich gerade
    fortbewegen oder ihr leben überhaupt meistern. die absoluten schnöseltypen sehe ich
    nicht denn die sieht man nicht auf fusswegen - nur in autos. das ist prima. draussen im
    leben [auf fusswegen] sieht man die wirklich interessanten typen mensch. und keiner
    sieht mich so wirklich wenn ich da fahre, etwas sehe und wieder mit den gedanken
    abschweife.
    ich sehe überall die unterschiedlichsten menschen. ich beobachte gern und
    über viele denke ich nach. das entspannt mich kurz ganz enorm. beim einkaufen lässt
    mich das kurz abschalten wenn meine minihelden durch die regale toben und nur noch ganz
    weit weg erscheinen. aber heute sass ich im auto.
    das haus da an der strasse von dem
    träumte ich mal nachts. die vielen türen und zimmer finde ich merkwürdig. wer würde denn
    da wohnen wollen? und wieso ist mir nicht bekannt was das für ein haus ist? ist doch gleich
    um die ecke. im traum da war das ganze ziemlich eklig und mit diesem gefühl fahre ich
    nun [fast täglich] daran vorbei und male mir immer wieder aufs neue aus wer da wohl
    wohnen könnte. ich sass also im auto genauso gedankenversunken wie immer und
    erinnerte mich an diese ganzen dinge. mein einziger ort wo ich meine musik mal ganz ganz
    laut aufdrehen kann, mitsingen und dabei heulen. das habe ich oft gemacht. meist abends
    wenn es so lau ist und ich fortgehe und jemanden abhole dann bin ich so allein und frei
    und das ist überwältigend. abends im auto da denke ich noch über viel mehr dinge nach
    als so schon. dann sind es meist dinge aus meinem leben. und wie da laut gesungen
    wurde aus voller seele zur kindermusik zu dritt. und wieviel wir gelacht und geblödelt
    haben in dem auto wir drei und auch gestritten und mal geweint wenn ich dann mal
    geschimpft habe. wenn mir ganz langweilig war so allein dann habe ich ein spiel gespielt
    und anhand der anzeige versucht so wenig sprit wie möglich zu verfahren. das ist
    besonders bei bergen eine echte herausforderung :0) und meine seitenfenster vorn
    lassen sich auch nicht mehr einzeln bedienen, man muss auf beide knöpfe drücken und
    dann kommt der überraschungseffekt welches fenster sich nun öffnet. es kann auch
    passieren man muss den knopf des rechten fensters [welches geschlossen ist] betätigen
    damit sich das linke schliesst. dafür gibts kein patentrezept. das ist total spannend lol.
    naja ausser wenn man in zeitnot ist dann nervts. ich quäle mein auto auch manchmal.
    aber nur wenn ich [fast] zu spät komme und das ist immer nur morgens. schlüssel und handy
    haben feste plätze. die tauschen immer mal aber sind ja trotzdem fest. handy nehme ich
    eigentlich oft raus aus meiner tasche wenn ich ins auto steige. musik höre ich selten.
    morgens manchmal so einen kultursender um mich zu entspannen während ich laut
    fluchend und ziemlich spät zur arbeit fahre. mit den minihelden läuft maximal kindermusik
    alles andere höre ich eh nicht zwischen dem geblabber raus. nach der arbeit ist meist
    ruhe weil ich da genug reges [arbeits]treiben und hektik zu verarbeiten habe. ich habe heute
    gegen mittag eine nachricht bekommen dass ich abends mein neues auto bekommen
    würde. ich habe mich da heute verabschiedet so ein bissl während der fahrt und war
    traurig. ich habe auch mal geweint aber nur ein kleines bisschen und ausserdem
    hatte ich eine sonnenbrille auf lach. daheim habe ich dann alles ausgeräumt und mich nochmal
    reingesetzt und nun steht das neue vor der tür. ich wollte heute noch nicht damit fahren.
    das mach ich morgen gleich. ich möchte es diesmal bitte pflegen und darauf achten
    und ich glaube es ist ganz schön süss und passt zu mir. aber heute freu ich mich noch nicht.
    heute bin ich noch traurig über den verlust meines dreijährigen wegbegleiters. hach ich
    glaube ganz so gebrauchsgegenstand war es dann doch nicht. muss meine aussagen
    und einstellungen zum thema auto wohl nochmal überdenken :0)



    2 Kommentare:

    Anonymous alexandra meinte...

    oooh, und ich durfte nochmal damit gefahren werden und die tür geöffnet bekommen und überhaupt fand ich den ganz schön toll.
    wer ist den der neue? farbe, größe, name?
    uuuund, ich habe meine beiden bisherigen 'alten' autos auch jeweils in fotoserien festgehalten *gg*

    25. Juli 2008 um 23:37  
    Blogger jana meinte...

    sniiiiiiiiiief ja alex *lach* die tür ... hachseufz. du warst der letzte gast der mitfahren durfte :0)
    meinen neuen stell ich später mal vor. [ps. der ist noch süsser hihi]

    4. August 2008 um 16:00  

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