die ersten! die ersten! juhuuu die allerersten [bewusst wahrgenommenen] sonnenstrahlen im zweitausendundzwölf! aaah tat DAS gut! also schnell die sonnenbrillen herausgekramt und immer schön zähne zeigen. so etwas muss schliesslich für die nachwelt festgehalten werden. hüpf&freu die ersten!
und nun habe ich noch furchtbar unglaublich wichtige strenggeheime dinge zu tun. ich würde mich da mal dezent zurückziehen. mit mir und herrn eros ramazotti und eben genannten extremst wichtigen vorbereitungen. happie birthday meine mama. hab dich lieb!
feststellung meinerseits. fast hat es den anschein als könne ich nur noch unscharf und überbelichtet. tcha ...
und nun übergebe ich das wort an jesper juul.
"als erwachsenen vergessen wir oft, wie überwältigend mächtig wir im erleben der kinder und jugendlichen wirken."
"pubertät bedeutet nicht, dass einen die kinder nicht mehr brauchen. aber das, was wir zu geben haben, muss in einer anderen form kommen, damit die kinder die "nährstoffe" heraus ziehen können."
"egal wie problematisch wir das verhalten von kindern empfinden, wir sollten nie aufhören, sie als menschen mit gleicher würde zu behandeln."
"hör dir selbst zu, wenn du mit dienem kind sprichst, und denke darüber nach, wie es dir erginge, wenn eine geliebte autorität so mit dir sprechen würde. das kind kann sehr wohl deine frustration, trauer und zorn erleben, aber es darf nicht die verantwortung oder schuld für deine gefühle zu tragen bekommen."
rückblickend ... wenn ich es nicht besser wüsste [und das tue ich nicht] würde ich vermuten ich hänge in einer handfesten neujahrsdepression. mittendrin. die zweite januarwoche war wieder geprägt von antriebslosigkeit und müdigkeit. inclusive unschlagbarer bequemlichkeit und faulheit. oh man ist das anstrengend sich so um den tag herum zu quälen. diese unerbitterliche faulheit hatte zur folge, dass im haushalt echt wirklich eine woche lang rein garnichts getan wurde und somit plagte ich mich am sonntag mit einmal PP [powerputzen] extrem herum. zur folge hat das ganze, dass ich mich in den räumen wieder wohl fühle. und nicht in panik ausbreche vor lauter küchenchaos. ausserdem habe ich meinen halben scrapbestand ausgemistet. das halbe weihnachtszeug steht daher immer noch. passend zum thema ein bisschen unschlagbare lieblingsmädchen♥poesie für die allgemeinheit [wir danken der künstlerin].
die kleine spinne ging nahm sich den faden und hing dann ging sie nach hause und hatte eine putzpause.
und nun gleich nach dem ollen jammerpost [aber manchmal da muss man das einfach und überhaupt] noch meine ersten blümchen ♥im zweitausendundzwölf und nem freudentanz, weil ich mich so gespannt freue. auf meine zeit bei der saz. freu! freu!
heute, am neunten januar zweitausendundzwölf, blieb der haushalt unangetastet. genau. und das obwohl er gestern schon förmlich nach mir schrie. aber manchmal da gibt es eben [sehr gern auch meinerseits vorgeschobene] dinge, die einfach wichtiger sind. und [ich bedaure es wirklich so so sehr] haben wir an wochentagen nur eine kleine begrenzte anzahl stunden für uns gemeinsam zur verfügung. ja also schliesslich hat die beste freundin des lieblingsmädchens nur einmal im jahr geburtstag. und schliesslich ist diese spontanität beim schenken [die besten ideen ganz plötzlich und nur stunden vorm verschenken zu haben] ja wissenschaftlich erwiesen genetisch vererbbar. also bestanden unsere stunden heute aus zuschneiden und nähen. für die weltbesteste ♥ rote katze überhaupt. und das lieblinsgmädchen zum ersten mal an der nähmaschine [wobei ich mich immerhin ums pedal kümmern durfte]. ach da hat die beste freundin des lieblingsmädchens es wirklich verdammt so gut.
Kinder müssen beobachten und experimentieren dürfen, dann fügen sie sich durch Nachahmung in die Kultur ein. So kooperieren Kinder. Ein ständiger Strom von Ermahnungen und Erklärungen bewirkt, dass das Kind sich dumm oder falsch fühlt. Auch wenn der Umgangston eher freundlich und verständnisvoll ist, wird damit die Botschaft gesendet: „Du bist nicht richtig!“ und so dem Selbstbild und dem Selbstwertgefühl des Kindes großer Schaden zugefügt. quelle wikipedia
ich bin ja grosser fan von so erziehungsdingsbums. so freiem erziehungsdingsbums. und von sprüchen sowieso. somit besitze ich jetzt den tagesabreisskalender von jesper juul. ich bin glücklich. und teile mit euch mein kleines glück. jede woche ein kleines bisschen. mit den schönsten sprüchen, die ich auch vertrete und lebe. ... es zumindest versuche.
"was unsere kinder in der pubertät von uns brauchen, ist eigentlich nur das: zu wissen, auf dieser welt gibt es einen oder zwei menschen, die wirklich glauben, dass ich okay bin."
"es ist ein populäres missverständniss in der erziehung, dass kinder grenzen brauchen. es sind vielmehr die eltern, die zeigen müssen, wo ihre eigenen grenzen sind."
"eine der allerwichtigsten voraussetzungen dafür, dass man als eltern erlebt, ernst genommen zu werden, ist natürlich, dass man die kunst beherrscht, seine kinder ernst zu nehmen."
2012. ich habe mich entschieden. ganz anders als die jahre zuvor. ganz frei. ohne vorsätze, ohne motto, ohne wort werde ich wieder neu starten. ich möchte die zwölf monate einfach nur auf mich wirken lassen. die schönen dinge herausfiltern und sie geniessen um sie weiter in meinem leben mitzunehmen und zu verankern. spannend und offen dem gegenüber stehen was mich in welcher hinsicht auch immer erwarten wird in diesem neuen jahr. und überhaupt habe ich eh viel zu viele baustellen als mir da ziele setzen zu können. da beginnt dann nur diese unruhe und das gedankenkarussell und dieser [furchtbar ekelige] druck wieder. aber so ganz ohne vorsätze, ohne motto und ohne wort darf ich die erste woche ganz clean und simple als grau bezeichnen. oder auch dauergrau. eher so ein dunkelgrau. so ein ganz hässliches grau. ich habe die erkenntnis mitgenommen [und möchte sie baldmöglichst wieder loswerden] dass unzufriedenheit ansteckend ist und das wiederum sehr anstrengend ist. egal wie sehr man sich bemüht und mit einem strahlen wild um sich blendet, man kann sich ihr so auf dauer in extremüberdosis einfach nicht entziehen. sehr unschön das ganze. das macht einen auch so garnicht mehr hübsch. wohl fühlen und schön fühlen und schön aussehen und schön sein, das fehlt mit mittlerweile schon ziemlich. dieses wetter tut sein übriges. aber ich bin dran. und schon durfte ich die zweite feststellung tun - schon so ein paar strahlen [künstliche] sonne können einige dieser grausten stunden erstaunlich überbrücken. also ich bleibe dran. auf ein neues.
wenn jeder tag so ein tag wie der erste tag im zweitausendzwölf wäre, dann wäre ich vermutlich sehr viel entspannter. ich wäre um einiges ausgeruhter. der akkulevel würde oben bei den dicken roten balken stehen. oh wäre das fein. wenn jeder tag so ein tag wie der erste im zweitausendzwölf wäre, würden meine zimmer sehr wahrscheinlich blinken und glitzern. man könnte sein perfektes [selbstverständlich jeden morgen aufwendig gecremt und ge-makeup-t und gebürstetes] äusseres zu jeder zeit im polierten boden betrachten. meine beiden hasszimmer [die rechts vom flur] wären ein traum in jedem detail [und natürlich blinken glitzernd aufgeräumt] und selbstredend die lieblingsräume komplett durchrenoviert und einfach nur aaaaaah! woooow! ich hätte höchstwahrscheinlich geputzte fenster. ja echt! wenn jeder tag so ein tag wie der erste im zweitausendzwölf wäre, wäre ich ein in sich ruhendes wesen, welches täglich in kreativität badet und möglicherweise sogar zum kochen eine liebe entwickelt. am späten vormittag würde man mit lieben menschen [bei denen zweifellos auch jeder tag so ein tag wie der erste im zweitausendzwölf wäre] das frühstück geniessen und ... ach wie wäre das schön. für mich. und für die lieblingskinder. garantiert würde mir auch kein bisschen langweilig werden. nein, in den nächsten drei jahren ganz sicher nicht [wenn ich mir hier so umsehe] und gleich danach hätte ich da ja auch noch die fünfundsiebenhundertundzweiundachtzig dinge die ich ja eh schon i m m e r mal ausprobieren wollte. ja, also ich habe heute einiges geschafft. und auch nicht. bin ganz schön stolz auf mich. wenn ich da ein bisschen von mit hineinnehmen kann ins zweitausendzwölf dann wär das schon eine ganz entspannte sache so mit mir und dir, du zartes ganz frisches neues jahr. willkommen in meinem leben.
hach ♥ ich könnte glatt noch so paar weihnachtstage weiter haben wollen. war d a s schön. so viel liebe & herzen & geschenke & bezaubernde menschen & funkelatmosphäre. jaaa so tage die lieb ich. wie verrückt. ach du schöne glitzerfunkelverzaubertseinzeit.
allerfröhlichste weihnachten voller weihnachtszauber & besinnlichkeit & viel liebe.
ich gehe in diesem jahr mit einem gefühlscocktail aus wehmut aber trotzdem völliger tiefenentspannung und noch schwebend vor seeligkeit in diese glitzernden tage. gestern bescherte mir der weihnachtsmann einen weihnachtstag im von mir geliebten berlin. einen ganzen tag zum geniessen und fotografieren und seelenglück tanken. ach ich liebe geschenke. und das war ein echt wahres herzensgeschenk ♥ hach danke.
ich bin mich dann mal aufhübschen falls der mann im roten mantel sich heute doch noch blicken lassen sollte. ach, da sollte ich mir vielleicht mal noch ein gedicht aussuchen ...
und dann war da noch die sache mit den türchen. kurz angefangen aber so überhaupt nicht zufriedenstellend. ich hatte sie nicht bedacht, die siebenundachzig finsteren stunden pro tag, an denen schöne türfotos ganz unmöglich sind. also habe ich das konzept mal ein bisschen umgeschrieben. für mich. in meinem kopf. das nächste türchen ♥nun also hier.
oh wie ist schenken schön. ist so ein glitzerndmagischer augenblick. den menschen, die mir ans herz gehen kleine freuden und überraschungen machen, kleinigkeiten die ein lächeln zaubern .. ach wie lieb ich das. ♥ und auch wenn man ja immer und jederzeit und nicht nur an weihnachten ... die geheimnisvolle heimelige adventszeit ist ja sooo wundervoll dafür. ja. trotzdem liebe ich es ja aber auch geschenke zu bekommen ... also
du lieber guter weihnachtsmann ich habe da so ein paar ideen und wünsche über die ich mich wirklich ganz enorm freuen würde.
nesthäkchen ♥ es ist nämlich so. nesthäkchen ist so ein bisschen glücksseeligkeit für mich. die musik, die kleider, die puppen, die pferdekutschen, dieses feine benehmen & nesthäkchen haben mich schon als ich kleiner war fasziniert. irgendwann nahm ich mir alle teile auf video auf und dann gerieten sie in vergessenheit. vor ein paar jahren musste ich an annemie denken und kam ins schwärmen und wollte meinem lieblingsmädchen die serien zeigen und nach den ersten minuten versagte das video und mein nesthäkchen sah ich dann noch ein mal einen teil im fernsehen und mein herz hüpfte und ich bin immer noch so fasziniert. oh ja ich würde mich so freuen darüber.
dann gibt es dieses buch"aus alt wird neu"♥, das ich schon so lang so so gern haben möchte und trotzdem noch kein bisschen weniger.
und verliebt hab ich mich auch schon in den einen wahren kalender 2012 von paperblanks. ewig gefühlt und gestreichelt und zwölfunddreissig modelle betatscht und dann mein herz verloren in so einenwochenkalender vertikalam allerliebsten den in braun ♥hachz.
und am allermeisten wünsche ich mir, dass all meine herzensmenschen glücklich sind und ganz gesund bleiben und wir ein wunderschönes jahr vor uns haben werden mit viel zeit gemeinsam und viel lachen und träumen. und dann würde ich mich noch [wirklich sehr] über zeit freuen. so drei stunden mehr am tag ... also wenn das möglich wäre wär schon toll.
ich schliesse mit einem wunschzettelzitat vom lieblingssohn "auf jeden fall fällt dir ja immer etwas schönes ein. ich wünsche dir schöne weihnachten" du lieber weihnachtsmann.
wochenende. endlich wochenende! ein wochenende ganz frei und völlig unverplant. aaah! und nun? mal tief durchatmen und einfach nur geniessen. und den weihnachtszauber in mich lassen. mich erholen und auftanken. so. bin dann mal in der wanne zu finden mit frau melua & einem buch. hallo du wochenende, geliebtes.
für meine kinder, für die familie, für freunde, für sonnenschein & die liebe, für freiheit, und für dinge wie diese schlägt mein kleines herz ♥ danke nikolaus.
der vierte dezembertag und ich im zimmer meiner ersten neunzehn lebenskindundteeniejahre ganz allein mit mir und dem fotoapparat und der lieblingsherzchenkommodentür ♥ achja
zwischen schneeglitzern & märchenzauber & weihnachtsduft & himmlischen gefühlen & eintausend funkeln ... ♥oooh! ich habe immer noch viele funkelherzchen in den augen & tausend glitzersternchen im herzen.
am zweiten dezembertag zweitausendelf an einem freitag [jaaa endlich freitag] sieht man zwei lieblingskinder mit einem grossen stift und einem noch grösseren zettel in der hand, langsam aufmerksam strahlend durch den spielzeugladen schlendern und etwas aufschreiben und anfassen und bestaunen und weiterschreiben. stundenlang kann man sie beobachten in diesem spielzeugladen wie sie vor und zurück und nochmal denselben gang und überhaupt und sowieso. ach wunschzetteldingeaussuchen das ist ja immer so etwas so ganz besonderes. i love it ♥ und ganz ausserdem schlendere ich ja selbst so arg gern durch die spielzeugläden.
türchen no2. ein dezemberabend. dunkelheit. mit regen. kurz angehalten. das auto schief geparkt. iiih nass geworden. alles verwackelt. aber ich mag es trotzdem. so ♥.
der erste dezemberabend zweitausendelf. vierundzwanzig türchen noch. ab heute. und der eine mann da in meinem radio hatte gestern eine idee. eine ziemlich gute idee. denn türen die mag ich gern. ich schaue sie mir so gern an. es gibt so wundervolle türen. so schöne und viele und verschiedene. manchmal da streich ich über das holz. nur mal anfassen. und türen die fotografiere ich auch wirklich gern. irgendwie. ja. dieser eine mann da also gestern im radio der sagte so inspirierende dinge wie vierundzwanzig und fotos und türen. und ja, ich will. vierundzwanzig tage lang. bis weihnachten.
oh man! schon wieder hab ich nichts geschafft. und bin schon wieder so müde. mein haushalt gleicht dem puren chaos. auf dem balkon welken die sonnenblumen und löwen- mäulchen immer noch herbstlich vor sich hin. der geschirrspüler müsste dringend aus und gleichzeitig wieder eingeräumt werden. die waschmaschine ist auch schon wieder geladen und die letzte wäsche noch nicht abgenommen. die weihnachtsdeko ist noch immer nicht komplett aufgestellt und die vier weihnachtskisten tümmeln sich in meinem wohnzimmer breit herum. und bloggen wollte ich auch schon so lang mal wieder. so richtig schön mit bild und vonderseeleschreiben. das fehlt mir. und irgendwie komme ich zu garNICHTS mehr!
aber in den letzten tagen habe ich drei wundervolle adventskalender erstellt und heute haben wir den opa mit schönen gesprächen auf dem friedhof besucht, bei der oma bei kerzenschein und lebkuchen lang zusammengesessen. wir sind durch eine minieinkaufspassage geschlendert, sind in weihnachtliche verzückung geraten [und haben nasenspray gekauft] und haben abends bei weihnachtsräucherkerzenduft und kerzenlicht leckerste suppe und ente vom chinesen zusammen geschlemmt. und es uns dann gemütlich gemacht. ♥ ach, der tag war einfach wunderbar und wertvoll. und du haushaltschaos du kannst mich eben mal. ich geh jetzt schlafen.
meine omi ♥die konnte stricken häkeln sticken nähen und überhaupt all diese wundervollen dinge. omis machen sowas eben. meine omi jedenfalls. sie tat diese wundervollen dinge ausnahmslos und immerzu. als ich klein war, war ich nicht interessiert. es gab zwar so phasen. also erlernt habe ich das alles mal. aber ziemlich schnell wurde mir bewusst, dass mir jegliche geduld dafür fehlte. und das talent, ehrgeiz dafür aufzubringen. ja und als teenager da fand ich das nun auch nicht unbedingt besonders angesagt. mal ein selbstgestrickter schal war schon das höchste der gefühle. ich hatte es auch nie so mit wolle. schon das wort löst einen kratzreiz in mir aus. dann wurde ich mama. [ach meine beiden herzensbabies]. aber handarbeit stand immer noch ganz unten im kurs. omis selbstgestrickte sachen wurden nur selten getragen. auch wenn mir die tatsache immer weh tat - ich hatte es einfach nicht so mit wolle. und selbstgemacht. ja und dann kam die dreissig und mit ihr der ultimative sinneswandel. ich LIEBE omis häkeldeckchen. und ihre strickdecken. und für einen pullover von ihr würde ich alles geben. ich liebe selbstgenähtes. ich möchte wieder stricken lernen. und häkeln. und ich blicke immer wieder fasziniert auf mein kleines lieblingsmädchen [7], die handarbeiten vergöttert. die trägt eindeutige diese zauberhaften uromagene in sich. schon allein für sie möchte ich wieder stricken lernen. und häkeln. ja und nun bin ich dreissig [und ein paar mehr] und heute da laufe ich [sabbernd] begeistert über kunsthandwerksmärkte und mein herz macht kleine freundhopser und ich möchte am liebsten alles anfassen und mal befühlen und bin ehrfürchtig fasziniert von dieser vielfalt und diesem talent. hach und das allerschönste ist, ich habe noch so viel zeit um so vieles auszuprobieren und zu erlernen. wie schön das ist. hach ich würde auch so gern geige lernen ...
und übrigens selbstgestrickte socken mag ich noch immer nicht.
mein tag war besonders. war trauer und traurigkeit. war so weit weg und unwirklich. war wunderbar und edel. war betroffenheit und gerührtsein. war erinnerung. war unfassbar. war glücksseeligkeit und lächeln. war tränen und schmerz. war dankbarkeit und liebe. war noch mehr liebe und viel viel mehr liebe. begleitet mit einem wundervollen lächeln von meiner unglaublich liebenden, verständnisvollen, lebensfrohen, zufriedenen, starken, uns-immer-verwöhnenden, sich-immer-um-uns-sorgenden, immer-gut-gelaunten omi. ich bin stolz auf dich. war immer stolz auf eine oma wie dich, die immer so stark und vollkommen und schön und lebensfroh und herzlich durchs leben gegangen ist. ich hab dich so sehr lieb! ich kann mir das leben ohne dich überhaupt nicht vorstellen. du bist so wertvoll! omi ich werde dich ganz schrecklich vermissen! danke für alles!
ich bin leer. ausgebrannt. so unendlich traurig. es tut so weh. nicht schon wieder. nicht du. meine liebe liebe allerliebste omi du wirst mir so unglaublich fehlen. so sehr. ich vermisse dich. hab dich so lieb! ich hätte dich so gern wieder bei mir ... lass es dir gut gehen wo auch immer du jetzt bist. und denk manchmal an mich. ich werde dich nie vergessen. danke für das leben mit dir. für die zeit mit dir. für deine liebe. deine fürsorge. danke. 11/11/01
man nehme die lieblingsmenschen und zwei lieblingskoffer. packe diese voller liebe und kuschelklamotten. lege den laptop, die waschtasche und viel zu viel unnötigen klimbim dazu und fahre 576km richtung meer. den laptop lasse man dann in einem der beiden lieblingskoffer achtlos liegen und lebe und sauge sich voll mit dem einzigen und wahren freiheitsgefühl. und liebe & lebe glücksseeligkeit pur bis hin zur vollkommenen zufriedenheit.
und ich bin immer & immer und mit jeden moment ein bisschen mehr über dich verzückt, in dich verliebt und in alles was du bist und dich ausmacht ganz mächtig verknallt! hachz mein babie hab dich ganz furchtbar sehr lieb! happie happie happie sunny burtstag! mama
und es ist herbst. immer noch herbst. und während sie so durch die dicken grauen nassen regentropfen fuhr, fast schon tropische temperaturen waren mittlerweile im auto erreicht, das grosse kind gerade bei der bandprobe abgeladen, das kleinere grosse kind mit im auto sitzend und genau wie sie lethargisch, der herbstträgheit verfallen, still den gedanken nachhängend, dem trommeln der [mittlerweile wolkenbruchartig fallenden] regentropfen lauschend, begann sie zu summen. um gleich zu singen. komplett falsch. wie immer. und laut. wie immer. und es war schön wie immer. die herbstträgheit war verschwunden. für diesen moment. und diesen tag. dann gleich daheim [wegen der textsicherheit] in den cds gewühlt. und weihnachtsmusik gehört. mit einem dicken kloss im hals und tränen in den augen. wie immer. wie jedes jahr.
festgestellt: ich brauche unbedingt neue weihnachtsmusik daheim. für dezember dann. die weihnachtszeit. ich würde sie gern wissen wollen, eure heissgeliebte lieder, cds und platten. was hört ihr gern in dieser hachsoschönen zeit?
es gibt so menschen, die sind kleine glückspilze. sie ziehen die besten lose an der grossen bunten losbude. und bei spielen&co gewinnen sie ja sowieso die allertollsten gewinne. so kleine glückspilze die lasse ich ja auch gern meine glücksziehungen tun. in allerfreudigster erwartung, dass etwas vom glückspilzglück auf mein ganz eigenes kleines glück abfärben mag. die kleine glückspilzhand des hauses durfte nun heute das urlaubsmitbringpäckchenlos für euch ziehen. und tataaa nun lassen wir ein kleines grosses bisschen vom glückspilzglück auf dich regnen, liebe brit. *funkelglitzer* herzlichen glückwunsch!
oh du verrückter herbst! du schöner! die zeit mit dir die rast so chaotisch, wildbrausend, unorganisiert und doch so wunderschön. und ich geniesse dich. in vollen zügen. na und nachdem ich jetzt wieder glückliche besitzerin eines grafik- und ftp-programmes bin, werden morgen nun die urlaubsmitbringpäckchenkommentare ausgelost. endlich.
das war nämlich so. nach mehrfachen missverständnissen. dieser fiese kleine virus der hat nicht u n s die ganze ewigkeit lahm gelegt sondern das süsse schwarze schätzchen hier vor mir. und mich damit ganz spontan, ungeplant und fast schon unmenschlich hart aus der welt des world wide web - ohne die chance ein paar kleiner abschiedsworte meinerseits - herausgerissen. die erste woche war ziemlich schmerzhaft böse. danach war der inselurlaub. und wiederum danach vergingen viele so lange tage bis ich das schätzchen wieder kerngesund in meinen händen halten konnte. nun war ja aber wiederum danach so unglaublich viel zeit vergangen, dass mich zwischenzeitlich eine enorme internetunlust heimsuchte und ich davon schwer infiziert war. und bin. und nicht mehr sein will. und hoffentlich bald nicht mehr sein werde.
ach. und kann man jetzt so quasi zum herbstanfang eigentlich und überhaupt noch urlaubsmit- bringpäckchen verschicken? oder ist das ziemlich komisch? und auch ein bisschen blöd?
und da war er wieder. einer dieser momente in denen ich mir unglaublich alt vorkomme. wenn das lieblingsmädchen amüsiert über den übergrossen hörer & der sperrigen schnur an dessen ende mit der oma telefoniert. ja kleine neele so haben wir telefoniert. damals. früher. als ich noch jung und so. ja so war das.
heute ist ein liebhabtag. eigentlich war es auch schon eine ziemliche liebhabwoche. nicht dass ich meine kinder nicht von ganzem grossen tiefen herzen liebe, aber so eine echt ganze woche for free ist was ganz besonderes. eine liebhabwoche eben. ich habe mich lieb gehabt. und die wohnung lieb gehabt. meine freunde lieb gehabt. das wetter lieb gehabt. und gleich nochmal mich lieb gehabt. alles konnte ich mit meiner liebe vollstopfen weil die ja sonst keiner benötigte diese woche. ich hab auch die zeit lieb gehabt. weil diese einfach so völlig frei [und seltsam ungewohnt] herumflatterte und ich mich nach herzenslust bedienen konnte. ooooh ♥! heute ist auch ein ausgesprochen schöner liebhabtag. mit perfektem janaliebhabwetter. sonnig. [mittlerweile teils sonnig] mit so warmen lauen pustenden wind auf der haut. nochmal oooh ♥! wie ich das liebe. und ein spontaner flohmarktbummel in einer bezaubernden stadt und bezaubernder cappucchino in einem bezaubernden cafè mit meiner bezaubernden mama. und heute abend dann werde ich mich schwebend [wie ich mich übrigens die ganze liebhabwoche lang schon fortbewege] zu meinen herzenskindern begeben und dann stopf ich sie wieder voll mit all meiner liebe. randvoll. aber vielleicht heb ich mir doch ein bisschen auf. für mich. und für die zeit. damit dieses gefühl noch ganz ganz lang auch im alltag bleibt.
juliwochenende. ich hätte da dauerregen nonstop zu bieten. den einzig wahren wirklich durchaus begabten energiekiller. noch perfekter: gepaart mit gefühlten minus 8,3 grad innentemperatur und der feststellung, dass meine heizkörper im hochsommer auf null gefahren werden. oder minus 8,3 grad eben. dafür lebten wir in einem kerzenmeer. zum heizen. und schön aussehen. dann gab es dieses juliwochenende noch die erkenntnis, dass ich mich in fluffiger microfaserbettwäsche nicht wirklich wohl fühle, der abend gestern ganz wundertoll und entspannt war, ich strahlende augen habe [hihi dicken knutsch an meine mama], dass ich mir die orte wohin ich etwas lege um es ganz sicher und schnell später wiederfinden zu können wirklich mal besser ausuchen sollte, das spiel kuh&co kein wirklich effizientes mittel gegen kälteerstarrte trägheit ist und wir den tag heute extrem erfolgreich prall mit faulenzigen rumliegen gefüllt haben. also eins bin ich nach diesem wochenende - supertiefenentspannt. und unterkühlt. noch ein kleiner herzensvermerk am rande. machs gut, mein herzensschöner! ach, dass einem diese fahrzeuge aber auch immer so doll ans herz wachsen müssen. so geschehen am zweiten julitag: sie tauschte heissgeliebtes treues schmuddelschwarzes lieblingsauto gegen mädchen- schrägstrich zukünftiges lieblingsauto. schweren herzens. äusserst schweren herzens. echt! aber ziemlich süss ist er schon. der neue. ♥so ich ziehe mich da mal mit leichter liebeslektüre dezent zurück. geruhsame microfaserfreie nacht :0).
und dann ist da die sache mit dem urlaubsmitbringpäckchen und den kommentaren.
kommentare sind eigentlich unnnötig. ich tippe diesen blog ja doch ausschliesslich um in ihm [gebunden als buch] blättern zu können. kommentare kommen da nicht mit hinein. tatsächlich. völlig überbewertet diese kommentarfunktion. ja. hm. oder? ach allerdings machen kommentare ja auch ziemlich viel spass. ist so ein überraschungsding. oooh ein kommentar! und click. und les. und freu. also wenn man das so sieht - so ein bisschen kunterbunter machen eure kleinen feinen zeilen meine bloggerwelt doch schon. und da dachte ich mir [da mein juli ja bekanntlich sowas von kunterbunt und strahlend wird] mag ich gern ganz viele liebe kleine bunte julizeilen von euch haben wollen. voll die julikommentarflut. jawoll! oh ja! und ganz am ende ist doch dann urlaub. meine urlaubszeit. und aus dieser zeit bringe ich euch etwas mit. irgendwas. etwas schönes. natürlich was schönes! ich kann doch nur schön :0) und packe es ein. und schicke es los. ein urlaubspäckchen von mir. für einen der julikommentare. dem ausgelosten. ohjaohjaohja! oh ja macht doch alle mit!
der erste julitag. wohnzimmer und flur sind klinisch rein. und mittelmässig aufgeräumt. ich lasse gern kleine lieblingsdinge liegen, um mich beim immerwiedervorbeigehen an ihnen zu erfreuen. endlich ein perfekt duftendes putzmittel gefunden. good bye du zitronengeruch und dem duft nach chemischen flieder/lavendel/jasmin. playmobilhaufen gebildet. baldiges aussortieren von kinderhand erwünscht. und ausruhen. [drei urlaubs-] journalinghefte ♥ gekauft. das lieblingsmädchen dann ins wochenende geholt. dem lieblingsmädchen eine zugfahrkarte für kinderzimmerhausen gestempelt. zwanzig papiereuro dafür kassiert. zur bastelwerkstatt für papierboote in zimmer 200 unterm kerzenleuchter eingefunden. nun, jetzt weiss ich auch endlich wie man papierboote faltet. danke neele :0) soljanka erwärmt. internetsiesta. herzenssohn von abschlussparty schrägstrich fussballfeld geholt. des sohnes drei sommerferienurlaubsalben neu gebunden. und achtung - juhuuu ich habe gewonnen! allerliebsten dank an die franzinellis! das ist MEIN juli ♥, ich sag`s doch. gute mitternacht.
nachdem mein tag gestern höchst katastrophal begann, ich hektik so zeitig am morgen garnicht vertragen kann, die schlechte laune vorprogrammiert war, sich aber auch kein bisschen nicht vertreiben lies, dauerregen sein übriges dazu tat, der tag extrem anstrengend dadurch war und der abend auch noch megakatastrophal endete, entschied ich mich kurz vorm einschlafen noch, dass mir sowas im juli nicht nochmal passiert. niemals! MEIN juli wird kunterbunt und ausgelassen und fröhlich! und ausserdem ist es doch nur noch der juli bis zum urlaub. jawoll! und nebenbei ist auch noch sommer! ganz egal ob es nun extrem unverschämt kalt draussen ist und ich hier so vor mich hinfriere. scheiss drauf! wir beginnen den juli also gleich mal mit einem freien tag und tun genau eine kaffeetassenlänge im liegestuhl mal so als hätten wir sommer. den echten, versteht sich. sehr angenehm! aaaah! willkommen mein juli! lalalalala ich mach mir die welt wie sie mir gefällt.
ein julifindlink: maritim ist sommer. maritim ist meeresrauschen. maritim ist sand zwischen den zehen. und sonne auf der haut. auf einer entspannenden morgendlichen [achtung luxus weil freier tag] blogrunde fand ich die kreativwoche maritim bei melanie auf dem dekoherzblog. ahhh! gut! endlich mal ein paar neue originelle wirklich geniale kreativseinideen! ganz mein geschmack. danke dafür! ich bin die tage dann mal blumensteckmasse kaufen.
wenn dann mal so garnichts ansteht oder ich alles anstehende erfolgreich ignorieren kann. wenn dann freizeit ist und kein kind, keine freunde in der nähe sind. wenn dann eben gerade auch kein buch ungelesen auf mich wartet und ich für den pc auch garkeine lust habe. wenn ich mir dann mal die zeit nehme und es mich in den fingern kribbelt dann tobe ich mich mal so richtig aus. auf papierebene. ja, ich scrappe. so richtig gern. wenn nur dieses unglaubliche chaos hinterher nicht wäre. am freien wochenende schnappte ich mir also das julikit "heisse luft" [oder es schnappte sich mich] und ich entschwand in meine kleine kunterbunte welt voller bestempelter klebefinger, musikendlosschleifen & entspannung pur. meine bunte julikitwelt 2011
manche tage ... nach vielen und langen und anstrengenden und grauen sonnenscheinlosen tagen, meist gegen ende der woche aber das wochenende doch noch nicht richtig in sicht, ja manche [nachmit]tage die sind irgendwie so extrem ... irgendwie bäh. und meist trifft es auch uns alle gleich gemeinsam. da sind die räume mit trägheit durchzogen, böse grundlos schlechte laune liegt in der luft, miese stimmungstränen überfluten des lieblingsmädchens` gesicht und es macht sich so ein hässliches garnichtgutfühlgefühl in uns breit. je nach tageszeit schrägstrich wetterlage hilft bei uns mit erfolgsgarantie: gesicht in die sonne. oder unzählige kerzen. und kuscheldecken. kuschelmarathon. bunte farben. viel bunt. und nochmehr bunt. schokolade insichstopfen. und süsses jeglicher art.
ganz nach gefühl beliebig mischen, dreissig minuten warten und dann kommen lachen und gute laune und energie wieder zurück. mindestens für eine stunde. manchmal auch für den rest des tages. und am nächsten morgen ist dann ja eh alles wieder neu und gut und fein.