[me]: 11/01/30

    Januar 30, 2011

    11/01/30



    projekt52 wochenthema02 ::als ich klein war::

    wenn es mir nicht gut ging als kind, wenn ich bauchweh hatte oder ähnliche leiden
    und sich alles bäh und überhaupt nicht nach schule anfühlte, dann nahm mich meine
    mama mit auf arbeit. im aufenthaltsraum wurde dann eine klappliege mit kuschel-
    decken aufgestellt und ich konnte mich dort gesundschlafen. vom aufenthaltsraum,
    in dem ein grosser tisch mit stühlen [und in diesem fall meiner liege] stand, ging eine
    tür direkt ins lager ab. ein lager voller bürosachen. blätter und kärtchen und stapelweise
    und nochmehr blättern, rechnungsblätter und [in diesem fall für mich] draufrumschreib-
    blättern. der geruch dort war seltsam. ein bisschen muffelig. aber ich fühlte mich da wie
    im paradies. auf karteikärtchen schreiben und quittungen [total falsch aber hauptsache]
    ausfüllen. hachwardaseingefühl!
    vermutlich geht es jedem kleinen mädchen so. die neele
    liebt ihren rechnungsblock abgöttisch und macht das ausfüllen immer zu einem erlebnis.
    in der vorweihnachtszeit war ich in dem büroladen hier vorn an der ecke. ein chaotischer
    kleiner vollgestopfter laden aber in jeder ecke und jedem winkelchen war ein kleiner
    schreibblock, ein paar lose blätter, ein bisschen paketschnur da und wursteband dort zu
    entdecken. und da hatte ich es wieder dieses gefühl. und es fühlt sich echt immer noch
    so gut an :0) aber damals, als ich kind war und zeit bei meiner mama auf der arbeit
    verbrachte, war eines der allergrössten dinge überhaupt auf der alten schreibmaschine
    zu schreiben. oh was kam ich mir unglaublich erwachsen vor.

    und ooooh was liebe ich diese erinnerungen so!




    3 Kommentare:

    Blogger :: digital instants :: meinte...

    hach ist das schön... so schön geschrieben. ich habe diese erinnerungen von der arbeit meiner oma :) da war ich öfter mit im büro des friseurladens, wenn sie die lohnabrechnung dort nebenbei gemacht hat, da durfte ich mit schreiben und im lager mit den "damalsgutriechenden" fläschen mit badeschaum usw. stöber, hach.

    1. Februar 2011 um 15:36  
    Anonymous Ina Inchen meinte...

    ja ja ja, so ging es mir auch. ganz haargenau so ... bei mutti auf arbeit ... oder in meinem küchenbüro zu hause. hach

    6. Februar 2011 um 18:30  
    Blogger DöBeSt meinte...

    Noch besser: meine Mutter hatte die Post bei uns im Ort. Und die Poststube war bei uns im Haus. Da konnte man IMMER so wunderbar die Quittungen und Briefmarken und Telegrammformulare und Zeitschriften ordnen. IMMER! Ohne krank sein.
    Dörthe

    6. Februar 2011 um 20:19  

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